Posts tagged with 'Internet'

OS X 10.8 removes Support for critical News Sites

  • Posted on February 21, 2012 at 12:15 pm

The long awaited update of Mapple‘s OS X to the 10.8. Mountain Lion edition brings solace to distressed web surfers. The new operating system will block any news site on the web that criticises Mapple or any of its products. For example if you want to open the web site of the New York Times in Mapple’s Safari browser (of course the word safari being a synonym for hunting expedition), then you will be redirected to the iTunes store. „We get a lot of complaints by our users that fake news and independent journalists freak them out.“, a spokesperson was quoted.

While fake news, rumours and outright lies can lead to a very emotional experience on the Internet, they are basic ingredients of everyday life and politics. It’s hard to tell what the impact will be. The new features could lead to a massive decline of memes. Paired with Mapple’s power to stop alternative web browsers (unofficially also known as „these aren’t the browsers you are looking for“) computing will become a lot more conservative in the future.

Satirical News Sites

  • Posted on December 30, 2011 at 3:04 pm

Ever since discovering the Segfault web site my bookmarks have a special folder for recreational news and stories. Writing good satirical texts has become increasingly difficult, because reality is catching up fast. Just follow the achievements of the Republican candidates (Addicting Info is one source to follow, albeit a little biased). After a few articles you cannot tell the difference between reports from reality and articles or video from The Onion or the Landover Baptist Church. The US Republican Party has a great future in comedy (even though they might invade the countries of the audience for no reason). Severe detachment from reality is a prime skill in politics these days.

German speaking web surfers might know about the infamous Titanic Magazin or Der Postillon.

Satirical news predates the Internet by hundreds of years. Le Canard enchaîné exists since 1915. Historians have traced satirical works back to Ancient Egypt. It’s a tragedy that this art form might get you killed or arrested thousands of years after the first works were published. Even the Arabic world knows about satire. Maybe the extremists will remember and honour this pattern of literature in the future.
Meanwhile I will refresh my satirical news bookmark folder with the help of DuckDuckGo.com, some coffee and a bit of reading.

PayPal als politisches Instrument

  • Posted on September 9, 2011 at 2:44 pm

Spätestens seit der Sperrung des Spendenkontos für Wikileaks und für Cryptome sollte klar sein, daß PayPal kein neutraler Zahlungsanbieter mehr ist. PayPal genießt zwar Bankenstatus, aber die Realpolitik dieser Aktionen läßt das nur mehr als Deckmantel gelten. In die Riege der Paypal-Geschädigten reiht sich nun Deutschlands drittgrößte Drogeriekette ein. Rossmann Online wehrt sich gegen die Bevormundung durch Paypal und möchte seinen Kunden weiterhin die Wahlmöglichkeiten bei den Produkten überlassen. Rossmann erklärt:

Der Zahlungsdienstleister Paypal hat die Rossmann Online GmbH – wie auch andere deutsche Händler – aufgefordert, den Vertrieb kubanischer Produkte einzustellen. Paypal droht uns damit, dass andernfalls die Geschäftsbeziehung gekündigt wird. Paypal hat seinen Stammsitz in den USA und begründet seine Aufforderung damit, dass sie deshalb verpflichtet sei, das US-Embargo gegenüber Kuba auch in ihren ausländischen Tochtergesellschaften umzusetzen. Obwohl viele unserer Kunden Paypal nutzen, wollen wir dieser Aufforderung nicht nachkommen. Wir sind überzeugt, dass wir damit in Ihrem Interesse handeln. Denn aus unserer Sicht gibt es keinen Grund, warum hier US-amerikanisches Recht praktiziert werden muss. Noch viel wichtiger: Wir wehren uns dagegen, dass Sie, unsere Kunden, auf diese Weise bevormundet und ihrer freien Entscheidung beraubt werden.

Ich finde das sehr lobenswert. Natürlich ist es leichter etablierte und weit verbreitete Anbieter für Zahlungstransaktionen zu verwenden, aber im Anbetracht der Willkür, die sich in den letzten Jahre eingeschlichen hat, muß man das eigentlich überdenken. Neben den prominenten Opfern wurden auch schon von vielen kleineren Unternehmern und Organisationen PayPal Konten eingefroren. Wer Handel treibt, Spenden benötigt oder sonst als Zahlungen angewiesen ist, der ist mit PayPal denkbar schlecht bedient.

Geschäft 1.0 gesucht

  • Posted on July 7, 2011 at 10:28 am

Die Einzelhändler klagen immer über die Konkurrenz aus dem Web. Ich kann das voll und ganz nachvollziehen. Ich kaufe auch lieber in einem Geschäft, wo ich die Ware vor Kauf anschauen kann (wenn ich weiß, was ich will, dann ist das natürlich nicht unbedingt ein Kriterium, aber ich trage die Sachen lieber in ein Geschäft, wenn sie kaputt sind, als zur Post, die es in Österreich nicht mehr gibt). Das ist die Theorie. In der Praxis habe ich gestern im Web nach einer Handytasche und einem Stylus gesucht. Bei den üblichen Suchseiten findet man meist nur die Versandhändler. Ich dachte mir, daß mein Wunsch ja nicht so abwegig ist und habe mich auf den Weg gemacht nach Geschäften zu suchen. Das war vergebens. Ich kaufe jetzt wieder per Webbrowser.

Ihr lieben Geschäftsleute mit physischem Geschäftslokal 1.0: Vergeßt eure digitale Auslage nicht! Es geht gar nicht darum in Echtzeit eine Verknüpfung mit dem Warenwirtschaftssystem und einen Webshop zu haben. Es geht darum gefunden zu werden und zu wissen was man prinzipiell kaufen kann. Wenn ich selbst die Speisekarte der Pizzeria nebenan per Webbrowser lese bevor ich bestelle, dann sollte das doch zu denken geben. Save a tree, win a customer!

Servicepauschalen in Österreich

  • Posted on June 28, 2011 at 1:12 pm

Wien. – Österreichische Telekommunikationsanbieter führen nun ein verpflichtetes Trinkgeld bei ihren Produkten ein. Der Betrag wird als Servicepauschale deklariert und soll die im Preiskampf vernachlässigte Infrastruktur des Netzwerks sowie zusätzlichen Speicher finanzieren. Den Anfang hat A1 gemacht, jetzt ziehen UPC und Tele2 nach. Der Grund dafür ich schnell gefunden. „Wir haben uns bei den Preisen unserer Dienstleistungen eigentlich nichts gedacht. Wir haben einfach irgendwelche Zahlen genommen.“, sagt Jens Mander von A1. Auch die Kollegen von UPC stimmen da mit ein: „Wir müssen einfach immer schneller, billiger, höher bzw. tiefer und Erster sein. Da bleibt die Kalkulation schon mal auf der Strecke. Die Vorgabe ist streng, Hauptsache viele Kunden, den Rest regeln wir einfach mit Gebühren nach.“

Auf dem Mobilfunkmarkt sieht es nicht besser aus. Längst sind die Tarife so weit gefallen, daß es sich nicht mehr lohnt Mobilfunknetzwerke zu betreiben. Die Anbieter stehen kurz davor den Kunden für’s Telefonieren zu zahlen. „Die neuen Tarife sehen vor, den Kunden pro Minute Telefonie 3¢ zu zahlen. Analog haben wir auch Ausschüttungen beim Datenverkehr.“, erzählt ein Inder aus der Branche. Viele Kunden haben sich auch längst an die 14 Gratishandys pro Woche gewöhnt, die man bei bestimmten Tarifen oder einfach so bekommt. Natürlich muß das finanziert werden. Immerhin ist das Gratishandy ein grundlegendes Menschenrecht.
Die Kalkulation muß nur noch etwas aufholen. Ein Mobilfunkbetreiber gibt zu: „Anfangs dachten wir, wir könnten genug Gewinn machen, wenn die Ausgaben höher sind als die Einnahmen. Dementsprechend haben wir auch die Tarife gestaltet. Immer wenn etwas übrig blieb, haben wir den Überschuß mit kostenlosen Mobiltelefonen korrigiert. Ich verstehe nicht was an diesem Konzept schiefgelaufen ist. Über unseren Internettarif kann man übrigens sogar lustige Katzenbilder abrufen.“

Der Einwand, daß Tarife zu kompliziert seien, lassen die Anbieter nicht gelten. Es gäbe genügen Zusatzpakete und Ausnahmen, die leicht verständlich seien. Darüber hinaus würde man rechtzeitig AGBs, Tarife und Leistungen ändern, wenn es sein muß mit 60/60 Taktung, um dem Markt gerecht zu werden. Wer telefonieren will oder sich im Internet bewegt, der/die/das muß eben geistig fit bleiben. Daher empfehlen Ärzte und Krankenkassen auch die tägliche Lektüre von Tarifen und AGBs als Schutz gegen Altersdemenz.

The Need for Porn

  • Posted on March 29, 2011 at 11:01 pm

If you are male and you own a computer you absolutely have to have some porn on your hard disk (now, that’s a rude word). A German law blog has news about the views of the German police. The quoted text in the article explains that you are suspicious if your disk partitions are free of pornographic content. So do yourself a favour and download a couple of megabytes or gigabytes (they don’t mention how much will clear you of any suspected suspicious activity) of legal porn and store it in plain sight on your computer.

In case you want to leave some traces of devilish terror plots, just add some steganography. Here’s a little shell script that adds fortune cookies to your porn collection and encrypts them with randomly generated  passwords, so that you can’t even reveal the terror plot under torture:

#!/bin/sh

cd $1

JPGS=$(find . -type f -name '*.jpg')

for FILE in $JPGS
do
 NAME=$(pwgen -s 16 1)
 /usr/games/fortune -l > /tmp/$NAME.txt
 steghide embed -cf $FILE -p $(pwgen -s 32 1) -e rijndael-256 cbc -z 9 -ef /tmp/$NAME.txt
 rm -f /tmp/$NAME.txt
done

You will need the steghide package, a beard and some Arabic phrases. The script is designed to process a whole directory given as the first argument. It will only process JPG images, so make sure you have plenty of them.

Failure is always an option

  • Posted on March 12, 2011 at 2:05 am

Blogging has been a bit neglected lately. This is due to the influence of crappy software and non-existent designs of Things™. Let’s get started with the Cloud. Once upon a day a server disappeared. Investigation yielded: The ISP has a problem and will fix it ASAP. The monitoring system kept sending alerts for two days. Further investigation yielded:

  • The ISP had fixed the problem. It involved a RAID controller and a filesystem, both probably corrupt.
  • Some (virtual) servers died in the process.
  • The ISP advised to recreated the deceased system with a fresh installation and backups.
  • We had backups. Most other Cloud Believers have not. Tough luck.

Then there’s IPv6. It runs smoothly in two local networks (these networks being not local anymore, NAT has to die). Apart from some applications which don’t get it everything’s ok with IPv6. Suddenly my ISP fiddles with the modem’s firmware, IPv6 at the other end of my last mile appear briefly, then they are gone again. This incident has left the MTU between my VPN server and me slightly changed, so that IPv6 tunnelling stalls. Reset the MTU to 1280, all works again.

Then there’s…ah, crap. I don’t care. I’m tired. Good Night.

We Come in Peace – streaming now!

  • Posted on December 27, 2010 at 11:45 am

Für die nächsten 4 Tage werden wir im Büro neben der Arbeit mit den Videos vom 27C3 verbringen. Wir haben das Gast-WLAN aktiviert, und ein Beamer läuft (hoffentlich mit den Live Streams vom Congress). Das Programm sieht sehr vielversprechend aus. Wir sind schon gespannt wie gut das Streaming diesmal funktioniert. Letztes Jahr war es stabil genug für die meisten Vorträge.

Stream on!

Internet Freedom

  • Posted on December 8, 2010 at 11:50 am

The Twitter feed of Heather Brooke directed me to a speech given by U.S. of Secretary of State Hillary Rodham Clinton, delivered at the Newseum in Washington, D.C.

This is an important speech on an important subject. … In the last year, we’ve seen a spike in threats to the free flow of information. China, Tunisia, and Uzbekistan have stepped up their censorship of the internet. In Vietnam, access to popular social networking sites has suddenly disappeared. And last Friday in Egypt, 30 bloggers and activists were detained. … So while it is clear that the spread of these technologies is transforming our world, it is still unclear how that transformation will affect the human rights and welfare of much of the world’s population.

On their own, new technologies do not take sides in the struggle for freedom and progress. But the United States does. We stand for a single internet where all of humanity has equal access to knowledge and ideas. And we recognize that the world’s information infrastructure will become what we and others make of it. This challenge may be new, but our responsibility to help ensure the free exchange of ideas goes back to the birth of our republic. The words of the First Amendment to the Constitution are carved in 50 tons of Tennessee marble on the front of this building. And every generation of Americans has worked to protect the values etched in that stone.
Franklin Roosevelt built on these ideas when he delivered his Four Freedoms speech in 1941. At the time, Americans faced a cavalcade of crises and a crisis of confidence. But the vision of a world in which all people enjoyed freedom of expression, freedom of worship, freedom from want, and freedom from fear transcended the trouble of his day.

I couldn’t agree more. However the USA are the very same country that also thinks about persecuting journalists. Journalism may be turned into espionage and punished severely. The question arises which challenges Mrs Clinton meant when delivering her speech. Was she speaking about the tyranny of a military regime or a state not being the USA? Other journalists jump to the rescue and try to distinguish between an unstructured collection of information, calling it a database, and carefully verified and polished information, calling it a book. I don’t think that discussing semantics will be very helpful here. Wikileaks or Cryptome simply have no editors that streamline information and turn databases into books. This is the design of these collections. There is no book. You have to write it yourself which is precisely the problem. Most journalists do not research anymore. They shun to dig for really important, critical or dangerous information. Copying newsfeeds and changing a few words is not journalism. If a journalist can be replaced by a very small shell script, then one should not expect to find new insights or perspectives. It depends on how you use the information and if you ask serious questions. People have forgotten to doubt what they read. This is why we need every wake-up call we can get.

Sinnentleerter JMStV – Deutschland verbrennt Blogs

  • Posted on November 30, 2010 at 5:14 pm

Es ist endlich soweit. Es darf in Deutschland wieder gegen Publikationen vorgegangen werden. Die ersten Blogs brennen schon. Selbst das Blog von studiVZ geht am 31. Dezember 2010 offline.  Der Weg für eine gleichgeschaltete Internetlandschaft ist vorbereitet. Der Jugendmedienstaatsvertrag wurde beschlossen, unter anderem von den mittlerweile unwählbaren Grünen. Das bedeutet, daß Webinhalte ab 1. Januar 2011 mit einer Altersfreigabe gekennzeichnet werden müssen. Für Inhalte „ab 18” muß eine Zugangsbeschränkung implementiert werden. Nun gibt es Blogs und Webseiten, die schon seit 8 Jahren oder länger Inhalte im Netz publiziert haben. Jede(r) Betreiber(in) muß nun alle Inhalte auf eine geeignete Altersfreigabe prüfen, den Inhalt deklarieren und für Inhalte „ab 18” eine Zugangsbeschränkung oder eine Sendezeit implementieren. Das übersteigt die Resourcen vieler Blogs.

Noch dazu wird im Jugendmedienstaatsvertrag keine einheitliche Kennzeichnung geregelt. Zwar sollen die Beschränkungen über HTML Meta-Tags und eine spezielle Schnittstelle markiert und zur Verfügung gestellt werden, die nötigen Standards gibt’s aber nicht. Das juristische Chaos ist perfekt. Die Politik begreift nicht wieviel Schaden sie damit anrichtet. Der JMStV ist nicht durchdacht und schießt weit über das Ziel hinaus. Wie sinnvoll sind denn Sendezeiten für Webinhalte, wenn die Goethe-Institute der Bundesregierung in aller Herren und Frauen Zeitzonen verstreut sind? Man muß kennzeichnen, aber man hat keine Vorschrift wie genau das realisiert werden soll? Realitätsfremder geht es ja wohl nicht.

Ich empfehle zur Illustration die Webinhalte der deutschen Bundesregierung, aller Parteien und aller Politikerblogs auf Altersbeschränkungen zu überprüfen und fleißig abzumahnen.

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Tatort Profilierungssucht

  • Posted on October 17, 2010 at 1:55 pm

Es immer wieder erstaunlich zu welchen skrupellosen Methoden gegriffen wird, wenn es um Werbung geht. In der RTL2 Sendung „Tatort Internet” warnt man davor Fremde anzusprechen, keine Süßigkeiten von ihnen anzunehmen und nicht zu ihnen ins Auto zu steigen. Damit man die „Reportage” etwas reißerischer gestalten kann, bewegt man sich durch Anbahnungschats und schonungloses Draufhalten mit der Kamera beim Anprangern vor Ort noch ein Stück dichter an einer Gesetzesverletzung. Die ersten Klagen wurden schon eingereicht. Kinderschutzorganisationen haben sich auch schon distanziert. Wenn es nicht um die Kinder geht, worum geht es dann?

Vielleicht geht es um eine Verbesserung. Basierend auf der Werbung für die Sendung in der gestrigen Bild-Zeitung kann es das aber nicht sein (ja, die Sendung wird in einer Zeitung beworben, die für ihre züchtigen Fotos bekannt ist). „Tatort Internet” verbindet suggestiv eine nicht direkt ausgesprochene Gefahr, die mit dem Internet verbunden wird. Den Titel halte ich für sehr unglücklich. „Tatort Kinderheim”, „Tatort Wohnzimmer” oder „Tatort (katholische) Kirche” läuft dem Internet sicher den Rang ab. In der Anzeige kommt man aber doch noch auf den Punkt. Die Politik müsse endlich etwas tun, steht dort. Übersetzt heißt das „irgendjemand außer uns soll doch bitte etwas tun”. Das paßt völlig in die Politik des Wegschauens von Frau von der Leyen. Immerhin läßt sich recht leicht warnen. Man stellt ein Schild auf, spricht besagte Warnung aus und lehnt sich selbstgerecht zurück. Prompt kann man sich auf die Schulter klopfen und sich toll fühlen. So einfach funktioniert es aber nicht. Das ist wie mit dem Unterschreiben von Petitionen – es ist bequem, gibt ein gutes Gefühl, vermißt aber den Einsatz und dn Effekt von Menschen, die sich „in echt” hinstellen und etwas bewegen.
„Tatort Internet” scheint eine billige Selbstprofilierungsplattform zu sein. Frau von Guttenberg, Bayerns Dirndlpolizei, verkauft sich dadurch selbst und ihr Buch. Udo Nagel gewinnt dadurch auch PR Karma, paßt perfekt in seine Rolle als Senior Advisor. Es gilt die Sensationsgier der Zuschauer zu befriedigen, Brot und Spiele mal anders. Analysen, konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Gesellschaft und Tips für Eltern fehlen. Man will Blut sehen, nicht mehr und nicht weniger. In folgenden Staffeln wird man wahrscheinlich Heroin anbieten und dadurch gewonnene B2B-Kontakte aus der Rauschgiftszene medienwirksam nach einem Interview vor laufender Kamera mit Genickschuß hinrichten. Geschmacklos? Nicht geschmackloser als mit Mißbrauchsopfern PR und Geschäfte zu machen.

Ob ich Hinweise habe? Klar, es gelten dieselben Aussagen, die ich von meinen Großeltern und Eltern mit auf den Weg bekommen habe. Zusätzlich würde ich vorschlagen mit Kindern offen über Gefahren zu reden und sie auch im Internet nicht alleine zu lassen (symbolisch gesprochen). Wer nicht versteht was vorgeht, der/die/das wird auch Gefahren nicht einschätzen können, und da sich der Löwenanteil der Gesellschaft tagtäglich auf E-Mails verläßt, die leicht gefälscht werden können (weil niemand sichere Kommunikation versteht), ist auch die irrationale Angst vor „dem Chat” und „dem Netz” erklärbar. Sensationsgeile Sendungen wie „Tatort Internet” sind da wenig hilfreich. Diese Sendung würde ich mein Kind nicht schauen lassen.

Update: Mittlerweile gibt es auch sehr interessante Artikel beim ehemaligen Nachrichtenmagazin und bei der Süddeutschen. Frau zu Guttenberg nimmt keine öffentlichen Termine mehr wahr seit man die Sendung kritisch hinterfragt. Ob da jemand ausgenutzt wurde, soll sich jeder selbst überlegen.

Saudi Arabia and India will host the whole Internet

  • Posted on August 13, 2010 at 1:36 pm

RIYADH – NEW DELHI. In an unprecented move against terrorism, crime, corruption and immorality the governments of Saudi Arabia and India have demanded to host all Internet servers in their countries. The demands were sent to Internet service providers and private server owner throughout the world (including Iran, North Korea, USA, UK and Syria). Intelligence agencies of both governments declared that one lawful interception of all communication can save mankind. Since it’s illegal to plant wire-taps and record data transmissions outside their jurisdiction the plan of moving all servers to Saudi Arabia and India was designed.

Indian companies have steadily grown in the past. The IT branch of the economy is strong. There’s plenty of room in the data centres, officials ensured. Saudi Arabia has plans to build new power plants based on solar energy and the remainder of the world’s oil reserves. „Once you have world peace peak oil doesn’t scare you anymore”, told the minister of lawful interception to journalists attending a press conference. The huge costs for the migration of all hardware and systems will be covered in part by selling intercepted information to other countries for a nominal fee. A study from the Gartner Group estimates that this step will reduce the budgets of several agencies (whose names are confidential) by 520 billion USD  per year. A spokesperson from the Saudi Ministry of Culture and Information was quoted saying „This is real IT infrastructure consolidation that will save Western companies several billions of money.”.

The bold move is widely appreciated, but some skeptics remain. Their statements are closely monitored and checked against the combined terrorist databases of the Axis of Good. The authorities have already wire-taps in place. Wikileaks declined to comment for fear of being intercepted, but analysts suspect that their servers can only be moved to India or Saudi Arabia if they are found. Internet Search & Destroy teams have already been dispatched.

The USA race Back to the Past

  • Posted on August 7, 2010 at 4:14 pm

Do you remember your history lessons? Let’s give it a try.

“In war-time the word patriotism means suppression of truth.” – S. Sassoon in ‘Memoirs of an Infantry Officer’

Now which memoirs could that be? Where and when did Mr. Sassoon fight? In Iraq? In Afghanistan? On the beaches of Normandy? France? Belgium? Right. World War I. Nothing has changed. Call it Wikileaks or traitors, it’s always the same story. You dig up patriotic values to cover the truth. It’s funny though that the USA were tricked into joining the Allies in 1917. France and Britain hid the truth about the strength of their troops and create quite a false impression for Mr. Wilson. He actually thought about joining the war and not needing to send troops. Now who would try to trick other countries into joining a war? Certainly we are way past these methods. Would be as unlikely as conjuring up stories of weapons of mass destructions or portraying every bearded man and woman as an undemocratic terrorist.

By the way, did you know how Britain spread propaganda about the war to get the US to join? They cut the submarine cables leading to Germany, but they didn’t cut the cables leading to the US, thus putting them into a position of controlling the information flow. It seems DARPA finally found the problem of single points of failure decades later when designing the Internet. And so the ghost escaped the bottle. Hopefully we have sufficient redundant data links to reduce governmental (notice that this word contains mental) disinformation to acceptable levels.

If you want to catch up on the sources, try to view the Declassified episode about World War I (History Channel).

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