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O_NOATIME + NFS = EPERM

  • Posted on June 28, 2010 at 12:26 am

I met a surprise today. I am writing code that accesses a lot of files via NFSv4, stat()s  them, possibly extracts content and writes stuff into a couple of databases. Somewhen in the debug/development cycle a stat() call returned Resource temporarily unavailable (a.k.a. EAGAIN and EWOULDBLOCK). I tried replacing stat() by lstat() and finally by fstat() in order to assert more control over the flags provided to open(). The combination O_RDONLY | O_SYNC | O_NOATIME changed EAGAIN into EPERM (Operation not permitted). Why is that? Well, here’s a hint.

The O_NOATIME flag was specified, but the effective user ID of the caller did not match the owner of the file and the caller was not privileged (CAP_FOWNER).

Correct. I changed the machine the test ran on. This turned the effective UID into something different (the NFS share showed the numerical 4294967294 which is not the UID of the development account). I’d never have expected this behaviour from the description in the man pages…despite the quoted sentence above…which is really part of man 2 open

RTFM. Again.

Schneemann gefunden!

  • Posted on June 3, 2010 at 7:01 pm

Ich habe schon seit über 5 Jahren alle meine Workstations und Server per Default auf UTF-8 konfiguriert. Meine kompletten Desktops verwenden UTF-8 in der Ein- und Ausgabe. Trotzdem habe ich bis heute den Schneemann verpaßt:


lynx@nightfall:~/ unicode ☃
U+2603 SNOWMAN
UTF-8: e2 98 83 UTF-16BE: 2603 Decimal: ☃

Category: So (Symbol, Other)
Bidi: ON (Other Neutrals)
lynx@nightfall:~/$

Klar sind es zuviele Zeichen, um alle zu kennen, aber jetzt steht Herden von Schneemännern nichts mehr im Weg. ☺

Homöopathischer Selbstmordversuch

  • Posted on May 18, 2010 at 4:32 pm

Wie bringt man sich mit homöpathischen Medikamenten am besten um? Sicher nicht durch eine Überdosis, denn diese schmälert ja nur die Wirkung. Man kann nur durch eine passende abgemischte Unterdosis sterben. Alexa Ray Joel dürfte das falsch gemacht haben. Auf das richtige Mischungsverhältnis kommt es eben an. Gerade deswegen verstehe ich auch nicht was an abgebrannten Kernbrennstäben so schlecht sein soll. Die Homöopathie lehrt, daß die Dinger erst in verschwindender Konzentration so richtig wirksam werden. Geballt oder gepreßt auf einem Haufen (oder in Glas) ist die Wirkung viel geringer.

Der Tag als die Demokratie starb

  • Posted on September 11, 2009 at 7:07 am

Der 11. September ist fast schon zum Gedenktag mutiert. Jeder erinnert sich an die einstürzenden Türme, den Schock und die unermüdliche Berichterstattung über das Unfaßbare (manche Sicherheitsexperten waren möglicherweise weniger überrascht). Leider geht inmitten dieser Erinnerungsstürme ein anderes Datum verloren – nämlich der 11. September 1973. An diesem Tag starb die Demokratie in Chile.

Salvador Allende, der Präsident Chiles bis zu diesem Tag, fand seinen Tod. Es gab Kämpfe in der Hauptstadt. Zwei Hawker Hunter Jets schossen 18 Raketen auf den Präsidentenpalast. Um 0620 Ortszeit fingen die Kamphandlungen durch die Marine in Valparaíso an. Um 1330 Ortszeit erschoß sich Allende mit einem Sturmgewehr auf einem Sofa in La Moneda sitzend – falls er nicht von jemand anderem erschossen wurde. General Augusto Pinochet war ander Macht, und die Demokratie war auf 25 Jahre ausgesetzt.

Man kann Parallelen erkennen. In beiden Fällen hatte die US-amerikanische CIA viel zu tun. In beiden Fällen wurden demokratische Strukturen und Bürgerrechte „höheren Zielen” geopfert. Man könnte sogar noch einen Schritt weitergehen und behaupten, daß in beiden Fällen Militärregimes die Regierung übernommen haben. Die Aussage ist leider nicht abwegig. Alles sehr passend für einen Gedenktag.

Kleiner Kaffeetest

  • Posted on September 4, 2009 at 1:06 am

Eigentlich mag ich solche „Persönlichkeitstests” nicht. Trotzdem habe ich einige Fragen zu meinem Kaffeekonsum beantwortet (zwischen zwei Teilen Code, in einer Pause):

I am 83% Addicted to Coffee

Es hätte schlimmer kommen können. Ich ziehe allerdings trotz der mageren 83% Kaffee jederzeit diversen Teesorten, Clubmate oder koffeinhaltiger Blubberbrause vor. You can’t beat the real stuff. Da kann selbst der Bulle einpacken. Heiß und schwarz muß der Tasseninhalt sein.

Opera 10 – Bedeutung von Beta

  • Posted on August 24, 2009 at 9:30 pm

Ok, ich gestehe, ich benutze ab und zu proprietäre Software. Neben Opera sind das meistens Killerspiele, so wie Windows XP, Adobe Acrobat Reader oder Doom 3 (alle verleiten zum Töten, Opera übrigens auch). Da mich der Opera seit geraumer Zeit nervt, habe ich dann doch mal nach Updates geschaut. Bisher habe ich Version 10.00.4402.gcc4.qt3 verwendet. Das Paket war eine .deb Datei für Debian Lenny. Neugierig wie ich bin, habe ich mal aptitude show opera ausgeführt (noch bevor dem Upgrade). Die letzte Zeile im ausgegebenen Text lautet:

The binaries were built on Fedora Core 4 (Stentz) using gcc-4.0.0.

Gut. Wir haben heute den 24. August 2009. Die Release Notes für Fedora Core 4 stammen aus dem Jahre 2005. Der GCC 4.0.0 wurde am 20. April 2005 herausgebracht (ebenso laut Release Notes). Opera 10beta ist neu. Ich verstehe ja, daß Software manchmal geregelt entwickelt wird, man Rollouts hat, Milliarden von unbekannten Clients unterstützt werden wollen, alte Hardware verwendet wird, unerforschte Legacy Systeme (betreut von Sysadmins mit Peitsche und Hut) den Code ausführen müssen und die eine oder andere Ziege ihr Leben lassen muß, damit man die letzten Heisenbugs findet. Aber warum jagt man den Source ausgerechnet im Weinregal bei den antiken Stücken durch den Compiler? Selbst Debian ist über den GCC 4.0.0 hinweg (Lenny bringt 4.3.2 mit). Worin besteht genau der Test bei Operas Betaversion? Vielleicht stammt das .deb aber auch nur von einer Entwickler-Workstation und wurde so nebenbei herausgepreßt.

Ich habe übrigens gerade 10.00.4537.gcc4.qt3 installiert (auch als .deb für Lenny). Wenn ich die Prozedur wiederhole, dann steht nur mehr folgender Text da:

The binaries were built using gcc 4.

Wahrscheinlich steht dann in der finalen Version nur noch „The binaries were built”. Mir wäre es ja auch peinlich.

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Fiction Design – Autoren aufgepaßt!

  • Posted on August 21, 2009 at 12:17 pm

Design steckt in sehr vielen Kreationen. Die meisten Lebewesen denken beim Erschaffen. Die Natur braucht das nicht, sie läßt denken. Programmierer denken oft erst nach der Beta Release. Autoren (und -innen klarerweise) stehen bei dieser Verzögerung den Codern in nichts nach. George Lucas illustriert das in Stars Wars sehr schön. Ich gehe mal einige Punkte durch, die John Scalzi aufgefallen sind.

  • R2-D2 piepst schön. Das gibt dem Charakter eine Besonderheit. Allerdings dürften Sprachchips eigentlich nicht sehr teuer sein. Sie sollten jedenfalls weniger kosten als Jump Jets, Periskop, Taser und Ölkanone.
  • Hat schon mal wer gefochten? Hat das jemand mal mit Besenstielen oder Stöcken gemacht? Hat sich jemand dabei mal die Hand verletzt? Die meisten Schwerter haben deswegen einen Handschutz. Die eigene Klinge an der des Gegners bis zur Griffhand entlangleiten zu lassen ist nämlich recht leicht. Es sollte bei Lichtsäbeln noch viel einfacher sein.
  • Im Star Wars Rollenspiel gibt es Blasterscharfschützengewehre. Die haben den Vorteil, daß man den Blasterschuß laut und deutlich hört, noch dazu sieht man ihn hell leuchten. Da er so langsam ist, kann man obendrein die Position des Schützen ohne Brille sehr leicht bestimmten. Praktisch. Wieso will man noch gleich Blaster einsetzen, wenn die Ziele ohnehin keine Rüstung tragen (oder eine, die man leicht durchschlägt)?
  • Todesstern – spricht für sich. Das ist Pfusch am Bau pur. Merke: Beim Bau des dritten Todessterns unbedingt die Bauaufsicht kontaktieren.
  • Schon mal eine Herde Sarlaacs gesehen, die den Futtertieren nachziehen? Schwierig.

Etwas Design könnte manchen Geschichten nicht schaden. Ich lesen gerade The Eyre Affair von Jasper Fforde. Sehr schöne Geschichte, mit sehr gut durchdachter alternativer Geschichtsentwicklung (150+ Jahre Krimkrieg, geglückte Operation Seelöwe, Zeppeline, etc.). Wäre Acheron Hades Imperator geworden, dann hätte die Rebellenallianz nicht den Hauch einer Chance gehabt – es sei denn sie hätten rechtzeitig eine Princess Thursday Next gefunden.

Christian Scene Inspection im Vatikan

  • Posted on June 29, 2009 at 11:23 am

Ja, so eine Überraschung! Man bohrt im Vatikan ein kleines Loch in einen Sarkophag, fährt mit der Sonde rein und findet – Knochen! Wer hätte das denn gedacht? Natürlich sind es nur Reste von Knochen, garniert mit Stoff. Besagte Gruft ist die des Apostels Paulus. Panzerkardinal Ratzinger prescht vor und versucht sich als Wissenschafter:

“Damit scheint zweifelsfrei festzustehen, dass es sich hierbei wirklich um die Reste des Apostels Paulus handelt”, sagte der Papst. “Die Entdeckung berührt uns zutiefst.”

So schnell kann das gehen. Ist aber „logisch”, denn der Papst hat ja immer Recht. Wo kämen wir hin, wenn das nicht so wäre? Die Untersuchungen beginnen jedoch erst. Es gibt also eigentlich noch gar keine Erkenntnisse, die man berichten könnte (außer dem Fund selbst). Für mich persönlich ist das auch sehr spannend. Wir man bei den Fundstücken die höchst umstrittene Radiokarbonmethode anwenden? Diese ist ja des Teufels, denn Gott persönlich hat die Dinosaurierknochen vergraben und niemand sonst. Mich würde schon sehr interessieren wie Wissenschafter im Vatikan arbeiten. Muß man da dauernd die Bibel verwenden, oder darf man schon ketzerische Fachliteratur benutzen? Gewinnt man Erkenntnisse durch Beten? Schlägt man die Assistenten mit der Peitsche bis alle Zweifel restlos geklärt sind? Ich verstehe ja nichts von christlich abgesegneter Wissenschaft. Ich kenne nur die religionslose Lehre.

Wie dem auch sei, ich hoffe es wird eine zweite Aussendung mit dem Ergebnis geben. Ich hoffe nur, daß es mit Fakten unterlegt werden kann. Sollten es nicht die Knochen des Apostels sein, werden wir aber sehr wahrscheinlich nichts mehr darüber hören. In Rom hat man geräumige Teppiche unter die man allerlei Sachen kehren kann – auch Knochenreste. Wäre ja nicht das erste Mal.

Der Luchs und die Katze

  • Posted on April 26, 2009 at 4:44 pm

Im Zoo von St. Petersburg hat sich eine kleine Katze mit der großen Katze im Gehege angefreundet. Die kleine Katze ist klein, die große Katze ist ein Luchs. Es gibt Bilder davon. Sehr nett.

catlynx4

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The devil is in the details.

  • Posted on February 24, 2009 at 1:08 pm

Yes, that’s how it is. I already mentioned the email interface to this blog. It basically works. The postings are imported into the blog software. The problem is that my email client usually wraps lines that are longer than 77 characters. The blog software interprets the wrap as a carriage return. This means that I have to disable wrapping in order to have a free flowing paragraph in the blog. Looks awful, but works. Never mind, it’s just a minor detail.

Text encoding is a passion of mine. I like properly encoded text. When programming I pay attention to text conversion and using a consistent encoding across all parts of my code. Whenever I use special characters outside the US ASCII domain in the subjects of my blog emails, these special characters lead to a premature end of the title. Why is that? Due to the legacy of email standards no part of the email header may contain a character with it’s 8th bit set. Email clients mark specially encoded strings by adding the encoding used and some escape characters (this looks a bit like this: „=?iso-8859-15?Q?KERZENST=C4NDER?=”). Should be no problem, but apparently it is. Never mind, it’s just a minor detail.

The movie „Ghost Dog” springs to my mind. Let me show you why by using a quote from the dialogues (or monologues).

Among the maxims on Lord Naoshige’s wall, there was this one: “Matters of great concern should be treated lightly.” Master Ittei commented, “Matters of small concern should be treated seriously.”

So, let’s take care of some minor details.

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