Exkrement

Von bedauerlichen Einzelfällen und 10% Idioten

  • Posted on April 16, 2012 at 10:04 pm

Ich habe gerade die Suppe der bedauerlichen Einzelfälle entdeckt. Der Quelle nach zu urteilen, geht es darin um öffentliche Äußerungen von einzelnen Piraten. Während in der mathematischen Statistik bei einer kontinuierlichen Wahrscheinlichkeitsverteilung das Einzelereignis statistisch in-signifikant ist, ist das leider in der Politik völlig anders. 95% aller katholischen Pfarrer geben den restlichen 5% einen schlechten Ruf, um ein landläufiges Beispiel aus dem Witzrepertoire der Twitterstammtische zu benutzen. Laut Aleks Lessmann, dem stellvertretenden Pressesprecher der Piratenpartei Deutschland, liest sich das so: „In jeder Partei gibt es ›10 Prozent Idioten‹, um mal Gregor Gysi zu zitieren.…Der Bundesvorstand der Piratenpartei kann und will nicht kontrollieren, was einzelne Piraten sagen.“ Natürlich möchte man niemanden bevormunden, aber wie wäre es denn damit den Idiotinnen aus kommunikationshygienischen Gründen kein Sprachrohr zu bieten?

Die Wahrnehmung in der Wählergemeinde richtet sich aus menschlichen Gründen oft nach bestimmten Einzelereignissen. Diese heißen manchmal „Spitzenkandidat“, „Pressesprecherin“, „Fraktionsführer“ oder „Geschäftsführerin“. Die Aussage, dass man Einzelne nicht bevormunden möchte, ist ein hehres Ziel. Die Hoffnung, dass die Mißtöne besagter Einzelner nicht mehrheitsfähig werden dürfen, ist einfach nur naiv. Genauso gut kann man die Parteilinie dann durch Webformulare mit Umfragen festlegen, die keinerlei Sicherheitsfunktion haben. Wer am Lautesten klickt, hat gewonnen. Das wird nicht so einfach funktionieren.

Umgekehrt messen die Piraten andere Parteien auch an deren Einzelereignissen. Es fällt schwer Herrn Westerwelle, Herrn Seehofer, Herrn zu Guttenberg (und seine Frau), Frau Merkel und viele mehr einfach zu ignorieren, weil sich schon wer finden läßt, der die mehrheitliche Meinung wieder gerade rücken wird. Der Ansatz, den Herr Lessmann beschreibt, ist etwas zu einfach. Die Internetausdruckerinnen finden in einer Partei, die das Usenet in der politischen Landschaft simuliert, genügend Angriffspunkte, um das derzeitige Umfragehoch wieder zu drücken. Ich würde auf hoher See nicht damit rechnen, dass die Winde immer günstig stehen werden.

„Kein Fußbreit den Idioten!“ wäre doch mal ein schöner Slogan für die Kommunikation von innen nach außen.

P.S.: Dieser Text versucht einem korrekten „Gendering“ durch abwechselndes Benutzer der weiblichen und männlichen Form von Hauptwörtern gerecht zu werden. Wem das geistig zu anstrengend ist. der/die/das sollte vielleicht etwas Kaffee oder Tee trinken und es nochmal versuchen.

Vorratsdatenspeicherung startet in Österreich

  • Posted on April 1, 2012 at 2:07 pm

Wien. – Heute am 1. April 2012 startet die Vorratsdatenspeicherung in Österreich. In der ersten Phase werden die Kommunikationsgewohnheiten aller Bürger, Politiker, Touristen und Terroristen erfaßt und gemeinsam abgespeichert. Enthusiasten hatten gestern vor dem Parlament die Maßnahme mit Särgen, Osterblumen und lustigen Fahnen begrüßt. Die Überwachung wird zunächst nur auf Telekommunikation beschränkt. Diese erste Phase gilt als Test, und der Fortschritt sowie die Bewertung der gespeicherten Daten wird monatlich in den sogenannten „Minority Reports“ an die EU Kommission übermittelt. Dieser Feedback ist wichtig, um zukünftige Spionagetechniken besser in den Richtlinien abbilden zu können.

Die Datensammlung macht in dieser Phase natürlich keinen Halt. Laut dem Projektleiter Dr. Metternich wird das Vorratsdatenspeicherungs in den nächsten 3 Jahren stetig ausgebaut und auch in die analoge Welt ausgedehnt. Die Meilensteine aus dem internen Projektplan lesen sich wie folgt.

  • Erfassung der Paket- und Briefpost (inklusive Öffnen verdächtiger Pakete)
  • Einbindung des Stromverbrauchs über Smartmeter (Stichwort „Smart Grid“)
  • Einbindung der Zusammensetzung von Abwässern einzelner Haushalte über Analysegeräte (Stichwort „Smart Shit“)
  • Erfassen der Abfallzusammensetzung einzelner Haushalte
  • Erfassen von Parteienverkehr an Wohnhäusern, Büros und öffentlicher Gebäude
  • Erfassen von Fußgängerverkehr an strategischen wichtigen Kreuzungen
  • Publikation aller Datenbanken im Rahmen eines Open Data Projekts (z.B. für nachbarschaftliche Wachsamkeit, …)

Das erklärte Ziel des Projekts ist die vollständige Aufklärung sämtlicher Straftaten und kleinerer Vergehen nach Implementation aller Meilensteine. Es ist davon auszugehen, dass durch das rapide Sinken unaufgeklärter Fälle die Anzahl der Beamten und Mitarbeiter in der Exekutive stark reduziert werden wird. Dr. Metternich erklärte telefonisch, dass dadurch die Kosten der Überwachungsmaßnahmen langfristig ausgeglichen werden. Er gehe von 10 Mitarbeitern für ganz Österreich ab 2020 aus.

Der Touristikverband sieht die Initiative positiv. Er werde gerade an einer Broschüre gearbeitet, um die Vorratsdatenspeicherung in Österreich für Gäste kompakt darzustellen. „Endlich fühlen sich Flüchtlinge und Touristen aus totalitären Staaten auch bei uns ganz wie zu Hause.“, so ein Vertreter der Branche.

American Taliban X

  • Posted on March 5, 2012 at 12:55 am

Ich hätte es eigentlich nicht für möglich gehalten je nostalgisch an den US Wahlkampf 2008 zu denken. Momentan schaffe ich es kaum über die Startseite von Addictinginfo hinaus, weil ich schon nach dem Teaser der Artikel nicht weiterklicken mag. Rick Santorum und Mitt Romney illustrieren gerade perfekt, dass bei Absurdität im Politikzirkus kaum Grenzen gesetzt sind. Natürlich findet man bei Addictinginfo kondensiert Absurdes, aber man kann nicht aufhören den Kopf zu schütteln. Das Gespann Sarah Palin und John McCain wäre im Vergleich dagegen ja fast schon liberal und intelligent.

Die USA als Gottesstaat mit Romney als Präsidenten und Santorum als Vizepräsidenten (oder umgekehrt) würde allerdings ganz neuer Politik den Weg ebnen. Das Budgetdefizit ließe sich dann einfach durch tägliches Beten beseitigen (wobei das ziemlich dicht an der aktuellen Politik ist). Per posthumer Taufe könnte man die religiösen Fanatiker, die die USA vernichten wollen, ausschalten und zum Christentum (oder zumindest einer christlichen Sekte) bekehren (zugegeben auch nicht so realitätsfern, da man sie ja vorher töten muß). Die Kosten für die Schulbildung würden drastisch sinken, da man nur mehr zwei Bücher und keine Hochschulen mehr braucht. Bildung ist ja sowieso Familiensache, wie es die Taliban und Rick Santorum vorleben. Das dürfte etwas Abwechslung in den öden Politikalltag bringen.

Aber der Wahlkampf fängt ja erst an. Die Comedians schreiben sicher schon fleißig mit.

OS X 10.8 removes Support for critical News Sites

  • Posted on February 21, 2012 at 12:15 pm

The long awaited update of Mapple‘s OS X to the 10.8. Mountain Lion edition brings solace to distressed web surfers. The new operating system will block any news site on the web that criticises Mapple or any of its products. For example if you want to open the web site of the New York Times in Mapple’s Safari browser (of course the word safari being a synonym for hunting expedition), then you will be redirected to the iTunes store. „We get a lot of complaints by our users that fake news and independent journalists freak them out.“, a spokesperson was quoted.

While fake news, rumours and outright lies can lead to a very emotional experience on the Internet, they are basic ingredients of everyday life and politics. It’s hard to tell what the impact will be. The new features could lead to a massive decline of memes. Paired with Mapple’s power to stop alternative web browsers (unofficially also known as „these aren’t the browsers you are looking for“) computing will become a lot more conservative in the future.

Twitter unveils Reality API for Foreign Governments

  • Posted on January 27, 2012 at 4:21 pm

Twitter has added a new feature to its short messaging service. It will now be possible to feed criteria for banned content to Twitter’s servers in order to block undesirable content more quickly and easily. The reason behind this move is explained in yesterday’s blog article „Tweets still must flow“. Foreign governments can now send a set of rules to Twitter. These rules will help to establish a firm grip over the official reality and to conveniently block all dissent and deviation. The rules can be updated in real-time by the new Dictatorship API. All regimes (no matter if democratic, autocratic, theocratic, military or outright insane) can access this API by keys issued through Twitter’s support. An anonymous developer was quoted in an interview with the following statements:

Times are changing. Even Western governments slowly adopt the idea of state-sponsored reality, once a domain of the Soviet bloc and dictatorships. The Internet’s flow of unrestricted opinion must be regulated, and this is why we thought of offering this API to governments around the globe. You can’t have one Twitter for everybody. We need a different Twitterverse for every country, otherwise people will talk and governments will fall apart. Free speech is against Nature’s order.

The censorship arrives just in time for the election campaign in the US. Republicans rejoiced as soon as they heard the news. They suggested to offer packages for political parties in order to re-wire the minds of the voters. Given enough money Twitter might even apply rules to completely filter out the Tweets of the opposition (or government) party. This tools allows every candidate to focus on the agenda undisturbed by facts.

The future is here, and Twitter has a future for all of us – a different one of course.

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Kirchensteuer für Atheisten?

  • Posted on January 4, 2012 at 3:09 pm

Der oberösterreichische Landeshauptmann Hiegelsberger möchte von Ausgetretenen Kirchensteuer verlangen. So berichtet eine hiesige Zeitung in ihrem Webableger. Die Argumentation findet auf kultureller Ebene statt. Herr Hiegelsberger möchte das Geld für den Erhalt von geschichtsträchtigen Gebäuden verwendet. Die Idee ist zwar löblich, aber sein Begriff „Kirchensteuer-Flüchtlinge“ ist mehr als lächerlich. Wer aus der Kirche austritt, der/die/das möchte nicht immer nur Geld sparen. Der Herr Landeshauptmann hat da wohl als Gläubiger im doppelten Sinne eine sehr eindimensionale Sicht der Dinge. Vielen geht es tatsächlich um Glauben oder Kritik an antiquierten Glaubensgemeinschaften oder institutionalisierten Psychosen.

Natürlich sollten „geschichtsträchtige Gebäude“ erhalten werden. In Österreich gibt es viele Bauten religiöser Herkunft, die sehr schön sind. Ich bin auch gerne dazu bereit dafür zu zahlen, allerdings müssen diese Gebäude vorher in säkulare Hände übergehen. Es kann nämlich nicht sein, daß „Kirchenaustreterinnen“ und „Ungläubige“ unter dem Vorwand der Sanierung die religiösen Konstrukte hinter den Mauern mit erhalten. Baufällige Weltansichten bekommen von mir keinen einzigen Cent.

Blowing Whistles

  • Posted on September 1, 2011 at 11:56 pm

If you were a whistleblower, what would you do to deliver your data to the public without exposing your identity? Let’s assume that you know some secrets about a Mexican drug cartel, so you have some extra motivation to stay anonymous. Where would you turn to?

  • Contact the media – nice idea, but maybe the media is afraid, too. Or there are spies among the ranks of editors.
  • Contact WikiLeaks – sounds pretty straightforward, but what about their promises about protecting whistleblowers and their reluctance to share information how they protect the sources?
  • Contact OpenLeaks – the new kid on the bloc; shares the word Leaks with WikiLeaks, promises to be more open, but isn’t quite open, only a bit. Apparently has destroyed leaked information for protection of sources (but then again it might not have done this at all).
  • Contact a government – this is the classical approach. True, the police of many countries always looks for anonymous sources depositing hints, but given their refusal to allow anonymity, pseudonymity and privacy, this is probably just bait and you are the catch of the day.
  • Contact Anonymous – splendid idea, but Anonymous is an idea, not a well-defined group. You might as well publish your leak on your blog or web site.
  • Try to leak the information yourself by anonymity services – that’s a start, but that’s not a sound plan. Let’s assume your know how to use TOR or Mixmaster remailers. What’s next? You have to send your information somewhere. Even if you run a hidden TOR service, you have to tell someone about it. Who is this someone? If you don’t know, you have a problem. You could hide the information and hope that someone finds it. This is also not very targeted.

Right now the options are very limited. Given the fights between WikiLeaks and the media or with OpenLeaks you options might be fading quicker than a candle in a snowstorm. Your best bet might be a platform such as Cryptome which does what WikiLeaks does quite a bit longer. Then again some of the possibilities above might work for you. Don’t forget to use your mind. As Cryptome puts it: „Recall that Cryptome never claims trustworthiness, authenticity or security, those can be done only by the citizen-user-consumer-believer, if at all. Expect to be deceived.“

A leak might not be a leak, and a „lost“ password might not been lost by accident. Time will tell.

 

Nymwars

  • Posted on August 7, 2011 at 6:15 pm

Facebook and Google+ have rekindled the Nymwars, the fight for or against the use of pseudonyms. The policy of requiring „real names“ is questionable at best. There is a web site called My Name Is Me which can illustrate this point better than I can in my blog posting. The use of pseudonyms pre-dates the Internet by hundreds of years. Authors use false names. Journalists hide their identity. Most people usually don’t wear name tags or badges when shopping or going for a walk. Even children learn to use pseudonyms in kindergarten or in school.

Danah Boyd explains in her article that “Real names” policies aren’t empowering; they’re an authoritarian assertion of power over vulnerable people, which expresses what the policy is about. It makes perfectly sense. Facebook, Google+ and all other real name zealots use the policy as a filter. Their social networks should only be used by persons who gladly give away their privacy. If you are reluctant to reveal your true name, then you are not part of the target audience. Remember, Facebook get mined for information, Google+ is driven by a very big advertising company. Both business models require participants to be open and exploitable.

Geschäft 1.0 gesucht

  • Posted on July 7, 2011 at 10:28 am

Die Einzelhändler klagen immer über die Konkurrenz aus dem Web. Ich kann das voll und ganz nachvollziehen. Ich kaufe auch lieber in einem Geschäft, wo ich die Ware vor Kauf anschauen kann (wenn ich weiß, was ich will, dann ist das natürlich nicht unbedingt ein Kriterium, aber ich trage die Sachen lieber in ein Geschäft, wenn sie kaputt sind, als zur Post, die es in Österreich nicht mehr gibt). Das ist die Theorie. In der Praxis habe ich gestern im Web nach einer Handytasche und einem Stylus gesucht. Bei den üblichen Suchseiten findet man meist nur die Versandhändler. Ich dachte mir, daß mein Wunsch ja nicht so abwegig ist und habe mich auf den Weg gemacht nach Geschäften zu suchen. Das war vergebens. Ich kaufe jetzt wieder per Webbrowser.

Ihr lieben Geschäftsleute mit physischem Geschäftslokal 1.0: Vergeßt eure digitale Auslage nicht! Es geht gar nicht darum in Echtzeit eine Verknüpfung mit dem Warenwirtschaftssystem und einen Webshop zu haben. Es geht darum gefunden zu werden und zu wissen was man prinzipiell kaufen kann. Wenn ich selbst die Speisekarte der Pizzeria nebenan per Webbrowser lese bevor ich bestelle, dann sollte das doch zu denken geben. Save a tree, win a customer!

Wireless Tablet Terror

  • Posted on June 16, 2011 at 1:43 pm

Wireless tablets are all the fashion. I wonder why. I just had to reconfigure a wireless access point to use TKIP/AES instead of AES alone. WPA2 with AES is aournd since 2006 or even before. The end of personal computing is here. My laptop had no problems using the Wi-Fi network. The new gadgets didn’t get a single packet from the Internet.

Thinking positively, at least I got around sliding my fingers on the Galaxy Tab just a like a dog scratching on a door. It was definitely a whole new user experience. No one should miss this. It’s our new way of life.

Terror- und Pornolügen

  • Posted on June 9, 2011 at 8:33 pm

Es wird mit ziemlicher Sicherheit oft wiederholt werden, und ich habe es ohnehin aus der Bild-Zeitung für Nerds, aber die Terror- und Pornolügen der Politik gibt es jetzt als Statistik. Richard Gutjahr hat sich mal die Mühe gemacht und Telekommunikationsüberwachungen recherchiert (an dieser Stelle einen herzlichen Dank, Recherche ist nicht mehr selbstverständlich). Die vielbeschworene Gefahr von Terrorismus und (Kinder)Pornographie kommt in den tatsächlich angeforderten Überwachungen kaum zur Geltung. Das steht im krassen Widerspruch zu den Begründungen für die ganzen Überwachungsgesetze und -ermächtigungen. Darüber hinaus sieht man schön, was sich alles mit haltloser Panikmache erreichen läßt. Wi-der-lich!

Lauschangriffstatistik

Lauschangriffstatistik des deutschen Bundesamts für Justiz

Man achte darauf, daß die Daten aus dem Jahre 2009 stammen. Seit dieser Zeit wurde noch so manche Terrorpanikdiskussion losgetreten, und ich glaube nicht, daß Zensursula daran viel geändert hat. Immerhin wollte Frau von der Leyen ja keine Kinderpornographie löschen, sondern diese Inhalte nur markieren, damit man sie besser findet.

Dabei waren das nur die Highlights. Es ist wirklich zu empfehlen auf Richard Gutjahrs Blog mal die gesammelten Aushöhlungen des Grundgesetzes als Liste zu sehen. Da wird einem schlecht, ganz ohne EHEC. Es wird Zeit sich wieder auf Fakten zu besinnen. Leider fällt mir schon seit Jahren keine Partei mehr ein, die Fakten, Verstand und Umsichtigkeit im Wahlprogramm hat. Deutschland schafft sich eben geistig ab und demontiert die Verfassung. Steter Tropfen höhlt die Menschenrechte.

The Apocalypse is here!

  • Posted on May 21, 2011 at 2:33 pm

This may be the last entry on this blog. Today over 200 million people will be abducted and imprisoned. Five months later the Earth will be destroyed. It must be true, because it is written down and has been calculated. Everything that has been written down must be true (keep this in mind when reading this blog). Looking forward to witness the 21 October 2011.

BTW, there’s an alternative use of the word bible: „A bible for screenwriters is a reference document used for information on a story’s characters, settings and other elements.“ I wouldn’t base serious predictions on fantasy alone.

Sony „hacked“? Und?

  • Posted on April 27, 2011 at 10:29 am

Das Playstation Netzwerk wurde attackiert und (teilweise) kompromittiert. Ein Aufschrei geht durch die Medien. 75 Millionen Nutzer sollen auf ihre Kreditkartenabrechnungen aufpassen, weil Karteninformationen kopiert wurde. Mir fehlt jegliche Sympathie für die Empörung. Wir reden hier über eine Firma, die nicht mal in der Lage ist den Master Key für die PS3 zu schützen und Anwälte damit beauftragt Hacker zu verfolgen, die mathematische Gleichungen lösen können. Wie wär’s den damit das Legal Department etwas zu verkleinern und dafür mehr Techniker und Sicherheitsexperten einzustellen?

Aber das braucht man ja nicht, die Anwälte werden’s richten. Viel Spaß!

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