April 2010 Archives

Captain Steve übt Neusprech

  • Posted on April 30, 2010 at 1:18 pm

Captain Steve™ hat Adobe® öffentlich verteufelt. Er schrieb über Adobe® Flash, und das hört sich so an.

Adobe’s Flash products are 100% proprietary. They are only available from Adobe, and Adobe has sole authority as to their future enhancement, pricing, etc. While Adobe’s Flash products are widely available, this does not mean they are open, since they are controlled entirely by Adobe and available only from Adobe. By almost any definition, Flash is a closed system.

Was er eigentlich sagen wollte war dies:

Apple’s products are 100% proprietary. They are only available from Apple, and Apple has sole authority as to their future enhancement, pricing, etc. While Apple’s products are widely available, this does not mean they are open, since they are controlled entirely by Apple and available only from Apple. By almost any definition, Apple’s iPad, iPhone and soon OS X is a closed system.

Ich glaube da hat sich wer bei der Meldung nur geirrt. Nachdem Apple nun lizenztechnisch C# und andere Werkzeuge verboten hat, kann es mit der Offenheit nicht weit her sein.

Update: El Reg hat eine sehr treffende Analyse des Ausbruchs. Es geht rein um einen Kontrollwahn, mit offenen Plattformen hat Captain Steve nichts zu tun.

Internet ist Mangelware

  • Posted on April 27, 2010 at 9:29 am

Luchs ist ja gelegentlich auf Reisen. Im Moment ist es Bayern, es könnte aber auch eine andere Gegend sein. Die Unterkunft liegt ländlich und hat keinen mobilen Netzwerkempfang (kaum 2G, kein 3G). Das lokale WLAN war anfänglich wegen mangelndem Schlüssel nicht verfügbar. Hinter dem WLAN wäre auch nur eine magere Telekom-Leitung gewesen. Im Konferenzhotel schaut es nicht anders aus. Es gibt WLAN. Freie Fahrt auf allen Ports, also „echtes” Internet, gibt es nur in der Business-Variante. Diese kostet 22€ pro 24 Stunden. Andererorts zahlt man das im Monat für mehr Bandbreite. Alle billigeren Tarife garantieren nur HTTP/HTTPS, was für (meine) VPN Verbindungen nicht ausreicht.

Wie war das noch mit Cloud Computing? Ich habe alles online und kann von überall darauf zugreifen? Das war wohl ein Wunschtraum.

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Papst warnt vor dem Internet

  • Posted on April 25, 2010 at 12:33 pm

Vatikanstadt. – Papst Benedikt XVI. hat vor den Risiken des Internet gewarnt. Das Internet erlaube den freien Austausch von Meinungen und diene zur Aufklärung von Ereignissen, die die Katholische Kirche™ gerne heimlich im Hinterzimmer aufklärt. Durch den anhaltenden Prozeß der Medienkonzentration werde eine gefährliche Konformität herangezüchtet (Silvio Berlusconi ist natürlich implizit davon ausgenommen). Es gebe die akute Gefahr, daß alle Internetbenutzer gleich denken und sich gleich verhalten. Die Käufer von iPhone, iPad und anderen vernetzten Apple Produkten seien ein biblisches Warnzeichen. Darüber hinaus fürchte der Vatikan einen regen Austausch von Mißbrauchsopfern, die auch eine gewisse Konformität der Gedanken über die Katholische Kirche™ hegen. Warum Papst Benedikt in diesem Zusammenhang von einem Niedergang des kritischen Geistes spricht, ist bislang völlig unklar.

Papst Benedikt nutzt das Internet selbst und hat zur Missionierung Ungläubiger auch einen eigenen Schrein in der Church of Facebook errichtet. Es gibt bereits einen Aufruf an alle Priester aufgerufen auch im Internet Streife zu gehen. Diese Maßnahmen sollen ein Gegengewicht zu den derzeit gottlosen und teuflischen Auswüchsen der freien Meinungsäußerung bilden. Es ist zu erwarten, daß sich der Vatikan inhaltlich mit den Bestrebungen der Kommissarin Censilia Malmström zusammenschließen wird, um unliebsame Inhalte mit einem Vorhang verhüllen zu können.

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Internetbauarbeiten

  • Posted on April 19, 2010 at 12:29 am

Manchmal ist ja das Internet kaputt. So etwas kann passieren. Mir ist es gerade eben wieder passiert. Dabei war es doch das mt dem Kabel, also das Stabilere. Es war jedenfalls auch weg. Und dann war es kurz wieder da. Und weg, und da, und weg, und so. Das macht nervös. Frei nach der Episode Eins:

A communications disruption could mean only one thing: invasion.

Kurzum habe ich eine E-Mail geschrieben, um das Problem zu melden. Ich bin ja freundlich. Siehe da, kurz nach dem Abschicken (der E-Mail) ging alles wieder. So weit, so gut. Nur warum? Nebenbei ist das schon einige Male passiert (Probleme hören nach dem Abschicken einer E-Mail an den Support auf). Wer hört denn da mit?

Aber lassen wir das. Port Mirroring wird schon für etwas gut sein. Grüße an die uniformierten Oompa-Loompas auf dem Weg.

Zynismus und Arroganz als Ostergeschenk

  • Posted on April 4, 2010 at 8:03 pm

Eigentlich geht mich das längst nichts mehr an, da ich mich 2002 zu meiner Religion bekannt habe. Ich bin aus der Kirche ausgetreten. „Meine” Kirche war zwar in diesem Fall evangelisch, was verglichen mit der katholischen Kirche harmlos war. Ich wollte aber nicht den Schein wahren. Ich glaube nun mal nicht an den einen Gott, wenn es Alternativen wie das Fliegende Spaghettimonster oder die Himmlische Teekanne gibt. Ich möchte auch keine Hierarchien unterstützen, die ich nicht mag. Speziell bei der katholischen Kirche gibt es für mich zuviel auszusetzen – keine Priesterinnen, keine Päpstin, Lügengeschichten über den Schutz vor AIDS, organisiertes Vertuschen von Mißbrauchsfällen und vieles mehr.

Die diesjährige Osterbotschaft des Vatikans hilft sicher nicht dabei mich umzustimmen. Der Papst hat nichts zu sagen (paßt zu seiner Vergangenheit). Klare Worte sucht man vergeblich. Stattdessen kommen trotzige Vergleiche mit der Verfolgung der Juden von Pater Cantalamessa, die noch dazu vollkommen geschmacklos sind. Kardinal Angelo Sodano bringt dann die offizielle Meinung der katholischen Kirche auf den Punkt: „Heiliger Vater, das Volk Gottes ist mit dir und wird sich nicht von dem unbedeutenden Geschwätz dieser Tage beeinflussen lassen.” Ja, klar, das sind nur Einzelaussagen, es gibt viele Katholiken, die anders denken, etc. Natürlich, nur interessiert es die Obrigkeit einfach nicht. Nach wie vor gilt das Gesetz des Schweigens. Man will die Krise aussitzen.

Ich hoffe nur, daß sich die Wogen nicht mehr glätten und sich die Opfer nicht einfach so abspeisen lassen. Eine Gruppe von Anwälten in Großbritannien prüft gerade, ob man den Papst nicht nach dem Weltrechtsprinzip zur Rechenschaft ziehen kann. Hoffen wir’s.

Numerical Cat

  • Posted on April 2, 2010 at 3:45 pm
Our cat Lucky sitting on the book of the Third Edition of the "Numerical Recipes".

Numerical cat.

I am currently coding a little client/server tool that reports log incidents via encrypted e-mail to a master server. After a night of wading through code and implementing the RSA/AES encryption and decryption I woke up, saw our cat on the bed and wondered if cats also master the art of encryption. I was too tired to break this thought, so I asked myself for minutes „Are cats capable of handling RSA and if so what’s the maximum key size they can manage?”. Lucky wasn’t impressed. She wanted food.

Today she took advantage of the Numerical Recipes book lying on the table. Usually she lies on the floor, doing her daily sunbath. Not this time; as you can see from the image she is pondering a very difficult numerical problem. Feel free to add the standard LOLCAT text. I have the picture in bigger resolutions, too.

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