April 2009 Archives

Kommunikation 2.0 wird akademisch

  • Posted on April 28, 2009 at 11:30 am

Ich bin ja kein Freund des Web 2.0 und der Kommunikationsabarten, die sich da abspielen. Ein Artikel über Twitter und die Schweinegrippe hat allerdings meine Phantasie (ja, Rechtschreibung 2.0 kann mich auch mal) beflügelt. Wie wäre es denn, wenn sich die Kommunikation 2.0 fortsetzt? Wie schaut eine akademische Konferenz in der Zukunft aus? Ganz einfach:

Das Vortragsprogramm ist viel reichhaltiger. Warum? Weil jeder Vortrag nur mehr aus maximal 160 Zeichen bestehen darf (Name und Institut des Vortragenden inbegriffen). Bei der anschließenden Frage- und Antwortrunde darf jedes Wesen nur eine Frage mit maximal 160 Zeichen Länge formulieren (inklusive des Fragezeichens am Ende). Der/die/das Vortragende darf nur eine Antwort geben, die 160 Zeichen nicht überschreitet (inklusive des Punkts am Ende). Dann kommt der/die/das Nächste auf die Bühne. Man kann so immens viel Inhalt in einem Tag abhandeln. Statt 10 oder 20 Vorträge kommt man so auf hunderte pro Tag. Genial.

Man möge mich bitte dringend Einschläfern, wenn es so weit kommt.

Der Luchs und die Katze

  • Posted on April 26, 2009 at 4:44 pm

Im Zoo von St. Petersburg hat sich eine kleine Katze mit der großen Katze im Gehege angefreundet. Die kleine Katze ist klein, die große Katze ist ein Luchs. Es gibt Bilder davon. Sehr nett.

catlynx4

Fun with libraries

  • Posted on April 25, 2009 at 11:01 am

Parsing XML data is not a big problem. In theory. In practice you will most certainly use a framework or a library. I use C++ at the moment. And I use libxml++ which works really well. When walking through an XML document you just grab the content of the tags and get all the attributes you want. You have to be careful though. Accessing nonexistent attributes may lead to undefined behaviour. It’s best to stick to the example in the documentation and walk through the list of available attributes by iterator:

if ( (rule_type == USERAGENT) or (rule_type == REQUEST) ) {
    // Look for regexp attribute (still needs a try/catch structure ;)
    const xmlpp::Element::AttributeList& attributes = parentnode->get_attributes();
    for ( xmlpp::Element::AttributeList::const_iterator iter = attributes.begin();
          iter != attributes.end();
          ++iter) {
        const xmlpp::Attribute* attribute = *iter;
        if ( attribute->get_name() == "regexp" ) {
            string regexp_text = attribute->get_value();
            if ( regexp_text.length() > 0 ) {
                new_rule.pattern = make_u32regex(regexp_text);
            }
        }
    }
}

Don’t access the regexp attribute directly, always get a list and look at the list of existing attributes. It saves a few core dumps. And yes, I am using the DOM parser. I have no idea what the SAX parser does. Maybe you want to try and tell me about it.

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Code Breakfast

  • Posted on April 24, 2009 at 10:51 am

regexp PCRE CPAN GC G1 WLAN USB UMTS HSDPA GPS CLF vector #include “rule_parser.h” main() void NULL INSERT DELETE SELECT FROM VACUUM UPDATE MVCC DWH RDBM TokyoCabinet DBM NDBM QDBM BerkeleyDB SQL WAL TCP UUID Blum-Blum-Shub ISO OpenMP g++ #pragma POSIX HTTPS SSL TLS AES 3DES SHA1 MD5 MD6 OpenSSL /dev/random HEAP RBL DNS CMDBA DWH BI IMAPv4 POP3 REST SOAP ICP PHPSESSID Cookie SHM KRB5 EHLO SMTP STARTTLS AUTH URL XSS CSS XSRF pattern core RSS TLB L2 VPN PEM key value SPK DKIM RSA DNS TXT A PTR SOA return(0);

Bloggen im Rechtsfreien Raum™

  • Posted on April 15, 2009 at 10:54 am

Obacht, dieses Blog befindet sich im Rechtsfreien Raum™. Hier gilt keine Stragesetzordnung mehr, hier regiere nur ich. Ich begehe die dreistesten Straftaten. Da ich einen Computer und das Internet benutze, bin ich zwar automatisch verdächtig, aber niemand kann mich überführen. Dazu müßte die Polizei schon einen automatischen Beweismittelsammler aus Troja bei mir installieren. Mit sterblichen Mitteln ist mir nicht beizukommen.

So oder so ähnlich stellen sich Schäuble 2.0 und Zensursula die Welt vor. Letztere setzt morgen einen dramatischen Schritt, um dem islamistischen Kinderschänderterror endgültig den Garaus zu machen: Sie zwingt verbrecherische Anbieter, die Internet verkaufen, Listen zu führen und zu überprüfen. Der Zugriff auf das Internet soll durch diese Listen beschränkt werden. Wie das den pädophilen Arm der amoklaufenden al-Quaida Terroristen aufhalten soll? Na, die lesen die Listen natürlich auch bzw. merken, daß sie jetzt gerade nicht auf den Eintrag zum Bombenbasteln auf Terrorpedophilia zugreifen können und lassen es einfach. Ist doch logisch. Man muß nur nachdenken. Schließlich haben diese Listen ja schon immer funktioniert. Schaut euch doch die vom Moses mal an. Damals war das Internet noch viel kleiner, daher kam man mit 10 Einträgen aus.

Na ja, jetzt ist über 6000 Jahre lang nichts passiert, alle haben sich brav an die Regeln gehalten, und jetzt muß die Liste halt etwas erweitert werden. Aber von Gott kommt sie nicht. Oder etwa doch? Ha, dann ist Gott eine Frau, und die al-Quaida steigt aus. Holy Shit!

Ewiges Licht für zu Hause

  • Posted on April 13, 2009 at 6:46 pm

Wir haben einen neuen Mitbewohner. Er kommt aus Japan und heißt Bokashi. Man kann ihn mit allerlei Verdorbenem oder Küchenabfällen füttern. Das stinkt dann nicht, weil es luftdicht verschlossen ist und ohne Sauerstoff verarbeitet wird. Es bleibt eine Flüssigkeit übrig, die man als Reinigungsmittel oder Pflanzendünger verwenden kann. Es riecht nicht stark, und es erinnert auch nicht an den klassischen Kompost. Faszinierend.

Die Idee läßt sich aber mit einem Kompost durchaus verbinden. Die Gase könnte man per Schlauch in eine Küchenlampe abführen, die Licht spendet und Übelriechendes verbrennt. Alter Salat leuchtet gut. Möglicherweise verändert sich sogar die Farbe je nach Gericht.

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Twttr st vl z lngsm!

  • Posted on April 10, 2009 at 8:17 pm

Der Zwitscherer ist viel zu langsam. 160 Zeichen Text sind eine Begrenzung aus der SMS-Steinzeit. Das muß schneller gehen. Der Trend geht ja eindeutig zum schneller, höher und weiter. Nebenbei ist man völlig überlastet, wenn man mit Twitter Nachrichten bombardiert wird. Die Lösung? Weniger Text! Das könnt dann vollautomatisch so aussehen.

Dsr Txt wrd fr schnllst Dtnbrtrgng ptmrt. Lstgrws knn mn d Btschft trtzdm hlbwgs vrsth, dr?

Perfekt! Damit wird der Durchsatz von belanglosen Botschaften drastisch erhöht. Die nächstmögliche Steigerung wäre maximal Flutter, welches mit 26 Zeichen auskommt. Wer bietet weniger? Der typische Web 2.0 Inhalt läßt sich sicher auch nur mit einem Buchstaben ausdrücken.

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